Aug 30 2010

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Mekons live at Klangbad Festival

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It’s been a long time since I uploaded a Mekons show. With a little (better say: much) help from my friend Joachim and Kati (who recorded the show) here’s the Mekons at Klangbad Festival in Scheeer, August 6 2010:


Die letzte Mekons-Tour, die auch Spielorte in Deutschland aufwies war die Tour zur Veröffentlichung von ‘Curse of the Mekons’, die entweder 1993 oder 1994 stattfand. Ich hab sie damals in der Börse in Wuppertal gesehen.

Ach ja, ich bitte das schlechte Layout bei diesem Posting zu entschuldigen, wenn ich’s könnte, würd ich’s besser machen.

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Aug 08 2010

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10 Jahre Roots auf EVW

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Seit 10 Jahren moderiere ich zusammen mit Gerd Stassen die Sendung Roots auf der:

Während Gerd mehr neue Sachen vorstellt, wage ich auch den einen oder anderen Ausflug in andere Gebiete - manchmal der Countrymusik sehr ablegen erscheinende wie Afrika, Karibik o.ä. Musik der 30-40er Jahre bedeutet mir als Grundlage für moderne Rockmusik so viel, dass ich sie regelmäßig pflege. Manchmal versteige ich mich auch zu Themensendungen.

Die Playlists der Sendungen sind archiviert auf meine Webseite ‘Roots’.

Zur aktuellen Sendung:

Neil Young: Powderfinger (Rust never sleeps)
Mekons: Last Dance (Fear and whiskey)
Wilco: Deeper down (Wilco-the album)
Sadies: Postcards (Darker Circles)

Diese vier Band/Musiker begleiten mich seit der ersten Sendung. Während die Sadies die Jingles für Roots bildeten, waren Neil Young und die Mekons meine großen Vorlieben in den letzten 20 Jahren. Wilco domonierte die Sendung vom 9.August 2000 (Playlist unten).

Steve Earle: Copperhead Road (Deluxe edition, Live 1987)
Tim Buckley: Buzzin Fly (Dream Letter)
Roy Harper: Evening Star (Death or glory)
Captain Beefheart: Tropical Hot Dog Night (Shiny Beast)
Jon Langford: Death of country music (Nashville radio)

Fünf Songwriter, die z.T. seit 40 Jahren die größte Bedeutung für meine persönliche Geschmacksbildung hatten.

Bob Martin: Third war Rag (Midwest farm Disaster)
Ellis Paul: All my heroes were junkies (A carnical of voices)
Dirk Hamilton: Tunnel at the end of the light (Yep)

Diese drei Songwriter hab ich noch nie in meiner Sendung vorgestellt. Erstaunlich ist, dass ich immer noch Musik neu entdecke, so hat z.B. Bob Martin seit 1972 insgesamt vier (!) hervorragende Alben vorgelegt, ich hab von ihm aber erst vor kurzem gehört. Es lohnt sich auf jeden Fall, mehr von ihm zu spielen - wahrscheinlich wird’s in den nächsten 10 Jahren so kommen.

Alle Playlists gibt’s bei ROOTS.

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Aug 05 2010

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Fenster

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Seit 2 Monaten hab ich eine neue digitale Spiegelreflexkamera (Geburtstag); ob daraus ein Hobby wird, weiß ich nicht: Auf jeden Fall hab ich bei Flickr schon mal was hochgeladen: zum Thema “Fenster”

Erst aber mal ein kleines Gedicht:

Wer sagt, dass, wenn ich an ein Fenster träte (R.M. Rilke)

Wer sagt, dass, wenn ich an ein Fenster träte,
sich nicht ein Sterbender herüberkehrt
und stöhnt und starrt und sterbend an mir zehrt?
Dass nicht in diesem Hause das verschmähte
Gesicht sich aufhebt, das nun mich begehrt?

Und nun zu den Bildern: Der Set liegt bei FLICKR. Das Thema war gar nicht geplant, nach kurzer Zeit fiel mir jedoch auf, dass das Objektiv von den Fenstern nahezu angezogen wurde. Dem hab ich mich dann nicht widersertzt. Vielleicht hat’s ja auch einen tieferen Sinn.

Die Photos sind im Juli im Perigord entstanden: In Cahors, Sarlat, Beynac, Perigieux und vielleicht noch anderen Orten.

Hier mal ne kleine Kostprobe:


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Jul 15 2010

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Ommie Wise

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In meiner letzten Sendung, habe ich verschiedene Versionen des Songs Omie Wise gespielt. Hier einige Informationen dazu:

OMIE WISE

Naomis Grabstein

Naomis Grabstein

Come all good people, I’d have you draw near,
A sorrowful story you quickly shall hear;
A story I’ll tell you about Omie Wise,
How she was deluded by Lewis’s lies.

She promised to marry and use me quite well;
But conduct contrary I sadly must tell,
He promised to meet me at Adams’s spring;
He promised me marriage and many fine things.

Still nothing he gave, but yet flattered the case.
He says, “We’ll be married and have no disgrace,
Come get up behind me, we’ll go up to town.
And there we’ll be married, in union be bound.”

I got up behind him, and straightway did go
To the bank of Deep River where the water did flow;
He says, “Now Naomi I’ll tell you my mind,
I intend here to drown you and leave you behind.”

“O pity your infant and spare me my life;
Let me go rejected and be not your wife;”
“No pity, no pity,” this monster did cry;
In Deep river’s bottom your body shall lie.”

The wretch then did choke her, as we understand,
And threw her in the river below the milldam;
Be it murder or treason, O! what a great crime,
To drown poor little Omie and leave her behind.

Omie was missing they all did well know,
And hunting for her to the river did go;
And there found her floating on the water so deep,
Which caused all the people to sigh and to weep.

The neighbors were sent for to see the great sight,
While she lay floating all that long night;
So early next morning the inquest was held;
The jury correctly the murder did tell.

Naomi Wise lebte von 1789 bis 1808, so steht’s auf ihrem Grabstein auf dem Friedhof von Providence Friends Meeting an der Providence Church Road  in Providence Township. Ob dies Datum zutreffend ist oder das, welches Greil Marcus in seinem Buch “The Rose and the briar” angibt (Frühling 1807) ist weniger wichtig als die Tatsache, dass der Song, der ihr gewidmet ist, fraglos die älteste Mörderballade der USA ist. Fest steht auch, dass Naomi von Jonathan Lewis umgebracht wurde, der sie kurz zuvor geschwängert hatte. Lewis wurde gefasst und in das nahegelegene Gefängnis von Randolph County gebracht. Mit der Hilfe einiger Freunde konnte er aus dem Knast ausbrechen und für einige Jahre verschwinden. Er wurde zwar später in Kentucky erwischt, musste aber aus Mangel an Beweisen freigelassen werden. In manchen Quellen wird er als fahnenflüchtiger Soldat, aber auch als Büroangestellter beschrieben.

Naomi war eine Waise, die von dem Farmer William Adams und seiner Frau Mary in Randolph County in North Caroline aufgenommen worden war. Dort lernte Lewis sie auch kennen. Zu dem Zeitpunkt hatte Naomi bereits zwei Kinder (Nancy 1799 geboren und Henry (1804). Es wird erzählt, dass Lewis sie am heimatlichen Brunnen traf und ihr half, die schweren Wassereimer ins Haus zu bringen. Von nun an war’s um ihn geschehen.

Man hatte die Rechnung  jedoch nicht ohne Lewis Mutter gemacht, die plante, ihren Sohn mit der besser angesehenen Hettie Elliott zu verkuppeln. Naomi war aber bereits schwanger und Jonathan hatte ein Problem, dass er am Deep River auf rabiate Weise löste, indem er sie erst erschlug und dann ins Wasser warf.

Kostenaufstellung der ersten Gerichtsverhandlung 1810

Kostenaufstellung der ersten Gerichtsverhandlung 1810

Nun war es aber mit dem Ruf der Familie Lewis dahin, sodass diese nach Kentucky zog, wo niemand die Geschichte kannte. Dort gründete Jonathan eine Familie und nach einiger Zeit kam die Kunde davon nach Randolph County zurück. Dort herrschte auch nach Jahren noch eine große Aufregung über das schändliche Tun von Mr. Lewis. Wie schon erwähnt, wurde er freigesprochen, offiziell aus Mangel an Beweisen, aber es ging das Gerücht, dass er sich den Richterspruch erkauft hatte. Lewis wurde nicht sehr alt, bereits 1822 starb er im Krankenbett und wie es in derartigen Fällen oft geschieht, gestand er dortselbst seine Tat.

Der Song entstand bereits kurz nach Naomis Tod und spielte ein große Rolle, ihr Andenken in North Carolina zu bewahren: Der Song war so populär, dass alle Zweige des Lewisclans nach und nach die Region verließen und Kentucky aufsuchten, wo das Lied erst später gehört wurde. Bereits 1851 erschien eine erste Schrift, die den Tod von Naomi zum Inhalt hatte (http://en.wikisource.org/wiki/A_true_account_of_Nayomy_Wise). Wegen des dauerhaften Interesses an dem Fall wurde die Geschichte in den Jahren 1874 und 1944 erneut publiziert.

G.B. Grayson nahm den Song 1927 zum ersten Mal im Studio auf, diese Version erschien später auf der Anthology of American Folk Music und ist die Version, auf die sich spätere meistens beziehen.  Gespielt wurde er von Doc Watson, Bob Dylan, Clarence Ashley, Shirley Collins, Pentangle, Judy henske, Okkerville River und anderen (Old Weird America). Noch heute ist der Tatort ein beliebtes Ausflugsziel. In den Internetquellen stimmen die Angaben nicht immer überein, aber das Wesentliche dürfte unstrittig sein. Interessant ist auch der fiktive Brief, den Anna Domino aus Naomis Sicht für The Rose And The Briar schrieb.

Genauere Darstellungen des Falls:

Naomi Wise: creation, re-creation, and continuity in an American ballad tradition von Eleanor R. Long-Wilgus, Chapel Hill Press 2003, 88 S.

oder:

“Naomi Wise”: a study of a North Carolina murder ballad von Robert  Thomas Roote, North Carolina State University., 1982, 156 S.

Naomi Falls, gesehen von der Naomi Bridge am Deep River

Naomi Falls, gesehen von der Naomi Bridge am Deep River

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Jul 04 2010

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Mekons Tribute-CD “Harehills” als Download

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harehillsBandcamp ist eine Srt Netzwerk, in dem Musiker ihre Musik veröffentlichen können un d per Bezahlung zum Download bereitstellen.

Meine Maiklingliste Club Mekon hat vor einiger zeit einen Tribute-Sampler zusammengestellt, der nun bei Bandcamp zur Verfügung steht.

Immediate download of 12-track album in your choice of 320k mp3, FLAC, or just about any other format you could possibly desire.

All monies received will go to Amnesty International to help fund their anti-death penalty campaign work.

Members of Club Mekon are again compiling an album of songs to raise funds for the anti-death penalty movement via Amnesty International. This follows convicted murderer Ronnie Lee Gardner’s recent execution by firing squad in Salt Lake City and the acknowledgement that the death penalty is retained by 58 countries worldwide. This is the first Club Mekon anti death penalty compilation: “I’ve been to Harehills and Back”. The new compilation “A*sebook” will be available in the Autumn as a bandcamp download with accompanying artwork and information. All proceeds from the sale of this album will go to Anmesty International to help them in their anti-death penalty campaign. (see www.amnesty.org/en/death-penalty for more information)

Club Mekon is at groups.yahoo.com/group/club_mekon/

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Mai 15 2010

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Credibility und andere Fragen

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Einem Missverständnis ist vorzubeugen: Ich hab mal in einer Diskussion gesagt, man brauche Kriterien um Musik beurteilen zu können. Das führte zu der falschen Annahme, diese Kriterien stellten eine Art Messgerät bereit, mit dem man den ‘Wert’ des musikalischen Produkt messen könne. Die angeführten Kriterien sind eher Fragen, die Antworten können natürlich gegensätzlicher, widersprüchlcher Natur sein oder auch die Frage selbst ablehnen. Man sollte sie dennoch stellen.
Die 9 folgenden Punkte sind nicht auf meinem eigenen Mist gewachsen, sie enstammen: George Lewis (Edit.): All that glitters, Country Music in America, Bowling Green Ohio, 1993. Sie beziehen sich auf Rootsmsuik in den USA, Country, Americana oder wie man es auch immer nennen möchte. Ich hab mir nur meine eigenen Gedankendazu gemacht.

1. Wie authentisch ist die Musik?
Die Aufzeichnungen im 19. Jhd. aber auch die späteren Field Recordings der Lomax Familie u.a. waren authentisch ohne dass sich die Frage gestellt hätte. Die aufgezeichneten Songs wurden unmittelbar dort entnommen, wo sie seit Jahren (Jahrhunderten) produziert worden waren. Gerade diese Fieldrecordings im Hinterkopf zu haben, führt später dazu, jetzt die Frage an Produkte der Massenkultur zu stellen (unabhängig von der Auflage:-)): Wie authentisch ist heute eine Aufnahme und wer stellt fest, was es heißt authentisch zu sein?
2. Ist’s auch kreativ?
Die zweite Frage markiert den ‘Hauptwiderspruch’ der Rootsmusik: Wie kann etwas zugleich kreativ sein und sich doch authentisch als etwas ‘Antikes’ darstellen? Diese in den unterschiedlichen Stilen unterschiedlich rigoros beantworteten Frage sollte davon ausgehen, dass auch die grundlegenden Roots (ob in den Appalachen oder im Mississippi Delta) erst in der kreativen Auseinandersetzung mit dem musikalischen Gut der Einwanderer entstanden sind. Im System der Kulturindustrie stellt sich darüber hinaus die Frage, was ist Kreativität, was ist Kompromiss, wenn Musik ein Produkt ist und keine Kunst?
3. Wo kommt’s her?
Als viele Menschen aus Kentucky etc. im Zweiten Weltkrieg in die Rüstungsbetriebe von Chicago kamen, war die Herkunft aus den Bergen nicht zu leugnen. In der Musik dieser Migranten waren die musikalischen Einflüsse fest definiert und nicht austauschbar. Heute gilt eine CD als besonders kreativ, wenn sie neben Cajun auch ein bischen Tejano und eine Prise Klezmer enthält. Welchen Wert behält dann der regionale Einfluss für den Künstler? Steht er im Zusammenhang mit dem Song, mit seinem Leben oder dient er nur dem Zweck, ein Produkt möglichst bunt zu gestalten?
4. Das lange Leben der Hillbillys
Die unterschiedlichsten Spieltarten der Rootsmsuik sind alle durch den Süden geprägt. Was wird aus dieser Musik, wenn sie nach Montana kommt? Oder nach Nürnberg oder Castrop-Rauxel? Hillbillys galten lange als die Deppen der Nation, ihre Kleidung wurde ins Lächerliche gezogen. Später definierten sie die amerikanische Art sich zu kleiden. Heutige Rootsmusiker kommen kaum aus, ohne sich auf Bilder aus den Bergen zu beziehen.
5. Folknazis oder Traditionalisten?
Im amerikanischen Folkrevival der 60er wurde die Traditionalisten um Pete Seehger als Folknazis beschimpft, weil sie sich weigerten musikalische Einflöüsse zuzulassen. Jedwede Änderung der Texte, des Stils, der Haltung und Absicht wurden als Verrat bezeichnet. Seeger in den USA und Ewan McCall in England haben sicher einen großen Wert als Bewahrer, ihre Blockade und Verhinderung hat aber auch manch kreatives Keimchen erstickt. Wenn man sich der Traditiion zuwendet, erhält man dann die Vitalität, die das Genre mal hatte, oder wird die Musik leblos und bleibt pure Kopie?
6. Pop wird dich auffressen
Was geht, was ist erlaubt? Entwicklungen wie Countrypolitain haben gezeigt, dass zu starke Anbiederung an die Popstile der jeweiligen Zeit nicht ohne Verlust an Substanz abgehen. Die häufig verstärkten Anleihen an die Rockmusik haben aber auch (Presley) neuze Stile (Rockabilly) und Wiederbelebungen gebracht.
7.Was soll’s?
Noch die abstratktesten Texte von Bill Monroe atmen den Geist der Kentucky Mountains. Seine Bluegrassmusik ist nur veständlich als Widerspiegelung des ländlichen südlichen Lebens. Countrymusik hat auch deshalb eine Attraktivität außerhalb der ursprünglichen Gemeinde, weil die Themen Tod, Sünde, Mama und die lange Straße oder Eisenbahn universell vestanden werden und Verknüpfungen mit dem Leben der Zuhörer möglich machen. Reaktion auf Countrymusik ist daher (wie auch auf andere Stile wie Hiphop etc.) ganz deutlich auch Reaktion auf die Inhalte.
8. Widersprüchlichkeiten
Ob man den ‘Devided Southener’ nimmt oder den Säufer Hank Williams, der gottesfürchtige Psalmen rezitiert: Rootsmusik war selten platt. Widersprüche in den Texten, zwischen Texten und Interpret oder zwischen Texten und den Realtäten der Zuhörer machen einen großen Teil der Faszination aus. Je moderner die Zeiten werden, desto mehr stellt sich die Frage, ob diese Widersprüche noch eine Rolle spielen.
9. Wo kommst du her?
Südstaatenmusik war und ist Redneckmusik, also die Musik der weißen Arbeiterklasse. Merwürdigerweise fand sie per Garth Brooks u.a. den Zugang zur weißen lifestyle-bewussten Kleinbürgerschaft der Städte. Zwangsläufig (?) gingen damit auch Kreativität und Authentizität verloren. Anders die Erfolgsgeschichte der Frauen: Emmylou Harris oder noch stäker die intellektuellere K.D.Lang stellen andere Sozialisiationen dar. Glaubhaft sind sie geblieben.

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Mrz 11 2010

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Mekons “The Building” resurfaced in Paris

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Famous and (if you wish) notorious punk impressaro Malcolm McLaren mixed the Mekons ‘Building’ with music from Hitchcok’s ‘Vertigo’ for a fashion show in Paris.

Dries van Noten works and lives in Antwerpen where he opened his first shop in 1989.

‘The Building’ is a song from the Mekons LP ‘Mekons Story’ released in 1982. There is a quite fresh reissue in Buried Teasures.

‘The Building’ is sung by Mark White.

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Feb 21 2010

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Neue Biographie zu Sophie Scholl

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Barbara Beuys hat eine neue Biographie über Sophie Scholl veröffentlicht. Nun gab es ja bereits einige zuvor und viele fußten auf den Berichten von Inge Scholl. Da diese jedoch mit manchen Aspekten des Lebens der Geschwister zurückhaltend umgegangen war, blieb immer Raum für Spekulationen und Verdrehungen. Manche werden von B. Beuys in ein richtigeres Licht gesetzt, z.B. die Auseinandersetzungen in der Familie Scholl in den Anfangsjahren des Nationalsozialismus, als Hans und Sophie noch bei der HJ bzw. dem BDM waren.

Das Bild von Sophie Scholl als Ikone des Widerstands muss nicht geschönt werden. Erst eine realistische Darlegung der Schwierigekeiten und quälenden Selbstfindungsprozesse zeigt die Größe der Taten. Die frühe und anhaltende Begeisterung für die Nazis, der Gebrauch von Aufputschmitteln, die Aussagen zu Ch. Probst in den Verhören werden nicht verschwiegen und können so die Spekulationen von Sönke Zankelin ein realistisches LIcht setzen.

Eine ausführliche Besprechung findet sich in der ZEIT

Barbara Beuys: Sophie Scholl

Biographie; Carl Hanser Verlag, München 2010; 494 S., 24,90 €

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Feb 12 2010

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Rico Bell Exhibition

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Friday March 12th:
Eric Bellis (to Mekonistas known as Rico Bell) will present large paintings at the Meyer Gallery.
Eric Bellis: Statement on the “Agricultural Series”
I began forming ideas for the ‘Agricultural Labor’ series of paintings several years ago while living in San Luis Obispo; a farming area on the central coast region of California. At the time I was ‘in between’ both house and studio with most of my equipment and materials ‘in store’ so I made use of the time by taking notes, drawing, making studies and generally observing. Subsequently I was able to take those studies, observations, and things remembered and begin developing this series of paintings.

The series is no less formal in approach than my previous work however the subject matter inevitably affects the outcome. As my painting progresses ambiguities appear and, as I respond to them, a dialogue develops between the painting and myself. The end result contains layers of ‘unknowns’ open to interpretation for me as much as they might be to the viewer. Ironically it is not until these ‘layers of unknowns’ have been established that I can deem the work complete.

Exhibition will open March 12th with Artist Reception for Kathleen Dunphy and Eric Bellis. 6 to 8pm.

Meyer Gallery- Park City

305 Main Street
Box 1756
Park City Ut. 84060
(435) 649.8160

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Jan 19 2010

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Kate McGarrigle died

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Kate Mc Garrigle died on January 18th 2010 in Montreal. Let me share a few thoughts:

In 1972/73 I got tired and fed up with Yes-style rock stuff and instead of listening to boring Starway to heaven I turned my ears to Albvert Ayler, Ornette Coleman and Globe Un ity Orchesra. For bout 5 years I didn’t listen to any rock music at all.

Then our nice German state thought that I was a threat and danger and didn’t allow me to work as a teacher for a year. I moved to Berlin and got into reach of BFBS and John Peel again. That opened my ears for rock etc. once again. I dug deep into punk and post punk. In the same time I bought the first book of the fantastic Rock Session series of Rowohlt. The top ten lists of the authors sound promising and on the list was a record by Kate and Ann McGarrigle. Folk music by the was only a gone love for me.  Nevertheless I bought the first Lp of the sisters, which by then was already two years old. Immediately after listening I went out and bought the second ‘Dancer with bruised knees’ too.

Pure and fragile as they sounded to me I felt a strength familiar to those jazz and punk experiences. In the same year there was a TV show (hosted by Thomas Gottschalk) which featured a 45 minutes live show. I still have the (audio) recording. After ‘Dancer’ I didn’t hear much new stuff of them although I gave their records a regular spin. The silence (I learned a while later) was due to the birth of Kate’s children Rufus and Martha. The sisters left the road and the recording studio to care for them. When both kids got famous they revealed that their father (Loudon Wainwright was not the best father at all.

Many years later I saw Kate and Ann McGarrigle perform at Blue Highways in Utrecht. Although their later recordings may not be as fantastic their earlier ones they had a lasting influence on the Canadian folk scene and many songs have been covered by a lot of other artists.

I’ll play some of her songs in my next radio show.

Transatlantic Sessions of BBC recorded a very fine version of ‘Hard Times’ with the sisters, Kate’s son Rufus and others:

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